14.4.03
Insbruck-Zell am Ziller
wunderschönstes wetter begleitet uns in richtung zillertal. abschied vom
inntal. der duft der "gülle" hängt in der luft. sie riecht viel übler als
zu hause. was die kühe hier wohl fressen? zum ersten mal können wir gegen
abend das zelt aufstellen. es wird etwas heimisch unter dem eigenen dach.
die erste mahlzeit "open air" ist auch wundervoll. die nacht wird kalt
und
wir rücken uns näher.

15.4.03
Zell am Ziller-Gerlospass nach Mittersill
wunderschönste berglandschaft. urs sucht den himmel schon seit gestern
minuziös nach flugobiekten ab. es ist nicht immer einfach hinter ihm herzufahren.
der gegenwind hindert mich daran, die führung zu übernehmen. "urs guck in
die luft" bestimmt die richtung. spannende abfahrt von der passhöhe ins
tal. heimeliger zeltplatz. wir sind die ersten velogäste. die übernachtung
kostet mit warmer dusche 2x10 min. gerade 7 euro!

16.4.03
Mittersill über Zell am See nach St. Johann im Pongau
zum teil anstrengede fahrt (gegenwind, nullbocksteigungen, mühseliger
fahrradweg) bei schönem wetter. eiskalte vollmondnacht, aber wie immer nachtruhe um
ca. 21.00. gefrorenes zelt und handtuch am morgen. seit gestern schon besitze
ich in der nacht die fasihosen und die fasijacke von urs und bin bis zum
nasenspitz eingebettet. der seidenschlafsack ist hier fehl am platz. die
morgensonne verwöhnt uns.

17.4.03
St. Johann-Hallstatt über Pass Gschütt
seit insbruck schon, suchen wir uns nebenwege aus. diese strecke zeigt
uns wiederholt, dass es sich wirklich lohnt. vielfältige landschaften, berge
in alle richtungen und höhen, einfach schön. der höhepunkt ist die
abfahrt zum eindrücklichen hallstättersee. hallstatt ist an die felswand gebaut.
pizza!! nicht wie in altstätten, aber immerhin ösipizza. schon wieder
sind wir die ersten auf dem zeltplatz.

18.4.03 Karfreitag
Hallstatt-Bad Aussee-Irdning
trübes und kaltes wetter, der regen droht uns einzuholen. glück gehabt,
die ersten tropfen fallen erst in irdning. unser ziel in irdning ist der
besuch von br. beat im kapuzinerkloster. er vermittelte uns eine wundervolle
schlafgelegenheit bei gerda und ihrer mutter. herzlichen dank für den warmen empfang und
die herzliche bewirtung.

Gerda's Bruder und Mutter Gerda

im kloster sind exerzitien. beat begrüsst uns um
18.00 und wir haben zeit über zu hause (die schweiz) auszutauschen.

19.4.03
Irdning

ruhetag und ostervorbereitungen im kloster. zu mittag können wir im
kloster essen. wir werden einmal mehr mit bestem essen und super dessert
regelrecht verwöhnt. ein jahr im kloster statt auf dem fahhrrad und wir würden in
dieser welt sicher doppelt so viel wiegen.
Nach unserem Besuch im Kloster schlendern wir durchs kalte Irdning. Die
Pizza lassen wir aus und gehen direkt "heim" und lesen im Bett.

20.4.03
Irdning - Judenburg
Morgens um halb acht gehen wir ins Kloster hoch. Ich verabschiede mich
von Beat. Denise besucht die Messe und trifft anschliessend Beat zum
Verabschieden, wir kriegen nebst allen guten Wünschen ein kleines
Holzkreuz der Kapuziner mit auf die Reise.
Bei der Familie von Gerda dürfen wir am Osterbrunch teilhaben.

Mir geht durch den Kopf, dass ich nicht mit Ski und Fell in der Gornern bin.
Grüsse aus der Ferne an alle. Schliesslich verlassen wir gegen Mittag
doch unser bereits lieb gewonnenes "heim", die letzten geplanten Bekannte.
Dass wir für die ganze Zeit inklusive Wäsche waschen eingeladen waren,
haben wir nie so gedacht. Ganz herzlichen Dank.
m Gegenwind geht’s nach Selzthal. Nach einem Mac um die Ecke, geht es
noch stärker gegen den Wind mit 12-13 km/h an den Fuss des
Hohentauernpasses. Ich dachte eigentlich, das reiche für die
fortgeschrittene Zeit, doch Denise fühlt sich sehr gut und will den Pass
machen. Also los geht’s mit 15%.
Die Passhöhe erreichen wir gegen 17 Uhr, die Abfahrt ist im Gegenwind
auch nicht gerade billig, schliesslich treffen wir doch in der schönen
Jugendherberge in einem alten Jesuitenkloster in Judenburg ein. Take
away Pizza und gute Nacht!

21.4. 03
Judenburg-Gaberl- Lieboch
Morgens wecken mich die Regentropfen die auf unser Dachfenster fallen.
Denise bleibt reiselustig, kein Ruhetag. Tatsächlich besserts bald,
ausser feuchten Strassenabschnitten haben wir auch heute Wetterglück. So
kriechen wir auf 1551müM hohe Gaberl, schöne Strasse auf einem Rücken
und sausen die gewundene, steile Strasse entlang einem Bach nach
Köflach. Ca 10 km vor Graz stellen wir auf einem kleinen Camping unser
Zelt auf.

22.3.03
Lieboch-Graz
frühlingsfahrt in die 12 km entfernte kulturhauptstadt 2003 (europas).
sonniges wetter und alles blüht. es ist endlich richtig frühling und
ich bin froh, dass die schönen strassen nach urs, die dummerweise immer
über pässe führen, ein ende haben! im nachhinein, hat es sich immer
geloht, aber es bedeutete für mich viel schweiss.
wir haben für die erste nacht glück in der jugi, da sie eigentlich
ausgebucht ist. stadtbesichtigung mit schlossberg und die suche nach
einem wasserfilter (seit der schweiz!), geht weiter. heute wäre
eigentlich unser ruhetag, aber wir sind am abend "kaputt*".


23.4.03
Graz
ruhetag. erfolgreiche einkäufe.
käsekreiner wurst von "würstel hannes" bei musik von robbie williams
erinnnern uns an luzern!....