1.12.03
Agra
es ist nun bereits dezember, unser 9. Monat auf Reise ist angebrochen. es ist auch unser letzter tag in agra und der erste tag ohne unsere fahrraeder. wir geniessen ein ausgiebiges fruehstueck, packen und geben die taschen in die gepaeckaufbewahrung. den nachmittag verschlendern und verschlafen wir in einem park mit unglaublicher pflanzenvielfalt. auf einem rooftop restaurant geniessen wir auch noch die allerletzten sonnenstrahlen. erst jetzt beginnen wir die ersten karten zu schreiben und begeben uns wieder mal ins internet. erst um elf wollen wir dann mit der motorickshaw unser gepaeck im hotel abholen und uns zum bahnhof bringen lassen, der zug faehrt gemaess fahrplan um 1:00 in der nacht.

2.12.03
Agra - Zugfahrt bis Bombay.
um 23.00 erreichen wir den bahnhof und begeben uns in den wartesaal 2 kl. wir haben genuegend platz und es ist ein geordneter betrieb. der zug wird zeitgerecht angekuendigt und faehrt auf die minute genau im bahnhof ein. der sogenannte "sleeper" ist ein offener wagen mit sechserbetten in nischen und laengsbetten im gang. es ist in der zwischenzein 01.00 und im abteil stockfinster. ich montiere meine stirnlampe und wir suchen unsere plätze. wir sind nicht ueberrascht, als sie schon besetzt sind, werden aber anstandslos geraumt. die liegen sind aus einfachem kunstleder und wir decken uns mit dem schlafsack. es ist sehr frisch im wagen. fuer die velotaschen hat es genuegend platz und wir sichern sie zum teil mit dem veloschloss. die nacht wird zum wahren erlebnis. ein lautstarkes schnarchkonzert mit husten und "schnudern" laesst uns kaum einschlafen, bzw. anhaltend schlafen ist fast unmoeglich. urs sind solche konzerte aus dem militaer nicht so fremd, wie er mir am morgen mitteilt. im weiteren werden x-mal die plaetze gewechselt, bis in unserere einheit morgens um 06.00 eltern mit zwei toechtern und einem zweieinhalb jaehrigen enkel einziehen, die bis bombay bleiben. den tag verbringen wir mit schlafen, lesen, jassen, dem beobachten der landschaft und dem treiben im zug. die gegend die wir bereisen ist landschaftlich sehr vielfaeltig und das laendliche leben einfach. die frauen tragen farbenpraechtige saris und verschiedenste waren auf dem kopf. zusammen mit den bambus- und lehmbehausungen errinnern die bilder an afrika. im zug ist ein fahrender jahrmarkt. an allen bahnhoefen kommen die verschiedensten menschen mit ihren angeboten vorbei, lebensmittel, ganze mahlzeiten, verschiedenste fruechte und backwaren dominieren, spielzeuge, schuhe werden geputzt oder geflickt und bettler aller art, zum beispiel ohne beine rutschen durch die schmutzigen gaenge. die zweite nacht wird bedeutend ruhiger und wir schlafen recht gut. planmaessig um 04.00 fahren wie in bombay ein, dabei waere uns eine verspaetung gelegen gekommen. vom fenster des zuges aus sehen wir bei der einfahrt in den bahnhof im gewuehl von bergen von packware unsere velos. ich kann es kaum glauben. die freude ist von kurzer dauer.

3.12. 03
Bombay
mein velo hat ein furchtbar verbogenes hinterrad, beim genaueren hinsehen bestaetigt sich der verdacht, dass der gesamte hintere rahmenteil verbogen ist. der erste, fuers gepaeck zustaendige, will gar nicht erst mit mir reden, um 10:00 gehe das verantwortliche bureau auf. also warten wir. klar wollen sie zuerst die schuld einem nicht vollstaendig ausgefuellten formular, dann dass der lenker nicht gepolstert sei und schliesslich dass ich nicht die richtigen instruktionen gegeben habe, zuweisen. schliesslich meinen sie, eine schadensregelung gaebe zuviel zu tun und dauere zu lange. zum ersten mal auf der reise nenne ich den wahren wert des velos, um etwas dampf zu machen. pragmatisch finden wir die loesung, dass sie den schaden fuer versicherungsansprueche bestaetigen und das velo so gut als moeglich zu reparieren versuchen. ein strassenvelohaendler bastelt laienhaft mit zange und ?vermurksten? schrauben, er schafft es nicht, in einer viertelstunde ein hinterrad zu montieren. ich will gehen, als der wirkliche verantwortliche kommt. dieser ist aeusserst geschickt. er tritt solange auf dem rad und dem rahmen herum, dass ich wieder knapp fahren kann, wenn auch schief und ohne die hintere bremse. um den rahmen etwas zurecht zu biegen, mussten wir zu dritt den rahmen halten, waehrend er auf dem hinteren teil richtig draufspringen musste, unglaublich wie die einen solch stabilen rahmen behandelt haben muessen! zurueck bei denise mit formular bin ich um 13:00, ganze 9 stunden dauerte alles und dies nach 2 naechten im bahnhof und auf dem zug. bombay hat wunderschoene alte gebaeude, die stadt ist sehr aufgeraeumt, es gibt weder rickshaws noch fuhrwerke. die hotels sind fuer indien ausserordentlich teuer und die suche wegen den zahllosen vermittlern anstrengend.

4.12.03
Bombay
ich wache wie geraedert auf und fuehle mich krank. meine verdauung reagiert auch sofort und ich habe fieber. schon wieder! ich scheine von den letzten wochen koerperlich so geschwaecht zu sein, dass mich alles umhaut. nach einem kurzen ausgang gehe ich wieder zuruck ins bett. wenigstens sehe ich das gateway of india, ein 24 m hohes tor im britisch-indischen baustiel. die gegend unseres hotels ist hoechtst spannend. es hat wunderschoene, zum teil noch gut intakte gebaude aus der kolonialzeit. bombay ueberrascht uns mit seinem flair von vergangenheit und modernem leben. urs organisiert waehrend meinem gesundheitsschlaf medikamente, vor allem auch eine ladung vitamine und macht noch besorgunen fuer die bevorstehende schiffahrt. im weiteren klaerte er telefonisch ab, wann wir einschiffen muessen. am samstag 10.00 sollen wir im hafenbureau eintreffen. gegen abend wage ich mich wieder auf die strasse. es geht schon recht gut und meine stimmung steigt dementsprechend.

5.12.03
Bombay
als ich gestern nacht nach denise ins hotel komme, liegt denise mit hohem fieber im bett, wir messen, sind aber zu muede um das licht einzuschalten und abzulesen wieviel es ist. am morgen sehen wir, dass es 40,5 grad waren. eine messung am morgen ergibt immer noch knapp ueber 40 grad. also telefoniere ich sofort mit dem schweizer konsulat, um uns einen doktor zu empfehlen. er avisiert gleich ihren vertrauensarzt, doktor meraney im breach candy hospital, der uns dann auch gleich einen termin gibt. das spital und der arzt machen einen modernen, professionellen eindruck, die blutentnahme und die infusion werden vorgenommen, ohne dass wir irgendwelche hygienischen oder anderen bedenken haetten. da der fluessigkeitsverlust massiv ist, und bei einem solchen durchfall die tabletten wieder raus sind, bevor sie aufgenommen werden koennen, macht dieses prozedere absolut sinn. bis die laborprobe gemacht ist, muss denise bleiben, die entlassung wird auf den abend in aussicht gestellt. waehrend ich mich um die aufwaendige administration kuemmere, wird denise in einem einerzimmer mit meersicht untergebracht. als ich abends wiederkomme, ist denise ganz aufgeloest, der bescheid vom arzt lautet, noch bis mindestens montag im spital. das heisst, das schiff auf das wir uns so allmählich richtig gefreut haben fährt ohne uns! ich telefoniere freitagabend noch kurz vor geschäftsschluss frachtschiffreisen weggis. schon bald haben wir die antwort per email mit verschiebungsdaten, in betracht kommen der 13. oder der 20. dezember. dass das visa am 9. dezember ausläuft ist ein anderes problem, um das wir uns aber erst am montag dem 8. kümmern können.

6.12.03
Bombay
Denise: gegen 02.00 wird es im und rund um mein zimmer endlich ruhig. die antibiotikatherapien sind infundiert und die gerausche meiner nachbarInnen verstummt. ich liege schweissnass in meinen laken und schlafe erschoepft ein. um 06.00 gibt es tagwache, die tueren werden buchstaeblich zugeschlagen. die inder sind punkto lärm sehr unsensibel. mein wasserthermos ist leer und ich bestelle bei den männlichen gehilfen nachschub. die schwester kommt entzetzt ins zimmer und erläutert, dass ich nur schluckweise trinken darf. ich bleibe auf dem trockenen. es ist sonntag und der arzt kommt unverhofft doch vorbei. er ist mit meinem darm ganz zufrieden und ich erhalte zu meiner grossen freude im verlauf des tages tee, einen kleinen apfelsaft und wasser nach lust. um 10.00 befällt mich eine krise, um diese zeit hätten wir einschiffen können. gegen mittag kommt urs mit blumen, ein richtiger aufsteller. zur grossen ueberraschung werde ich nach dem mittag nach den wünschen für das abendessen befragt. ich versuche zuerst darauf hinzuweisen, dass ich noch nicht essen darf, aber es wird mir deutlich gemacht, dass andere weisungen vorliegen. die vorfreude auf das essen ist gross. den nachmittag verbringe ich mit schlafen und fernsehen. zur grossen freude gibt es die deutsche welle, mit sehr spannenden sendungen. die indischen sender bringen den ganzen tag ihre verträumten videoclips mit liebesszenen oder filmdramen, nicht zum aushalten. die suppe wird serviert, wunderbar. es folgt das angebot fuer supplement. ich winke ab, das wäre mit dem essen zusammen wohl doch zu viel. ja aber, es kommt nichts mehr nach! die ganze auswahl fuer nichts. urs und ich geniessen auf der terasse den sonnenuntergang ueber dem meer und sind froh, dass es mir so viel besser geht.
Urs: heute ist samiklaustag, das kommt mir aber erst zu spät in den sinn, so gibt es denise im spital weder die hier ueberall erhaeltlichen erdnuesse, noch mandarinen, sondern nur blumen. und heute waere unser einschiffungstag, so schade es auch ist, ich habe keine muehe dies zu akzeptieren, sondern denke eher was wir nun doch noch alles erledigen koennen. denise geht es schon bedeutend besser und wir sind ganz optimistischer stimmung. nachmittags gehe ich vom spital aus im quartier spazieren. ich mache ein foto von einem schoenen, alten toreingang mit einem topmodernen hochhaus dahinter. kaum verraeume ich die kamera, kommt der mann, der mir zugeschaut hat auf mich zu. es ist ein ziviler polizist. in meinem ruecken steht eine polizeistation, die zu fotografieren verboten ist. er schleppt mich dorthin und ich werde die karriereleiter durchgeschleppt. dann gibt es fotos, aber diesmal von mir. saemtliche daten von mir und was ich hier wolle. ganz geduldig und anstaendig gebe ich eine halbe stunde lang antworten. dann wollen sie von denise auch alles wissen. bei der frage nach der zimmernummer im spital wird es mir definitiv zu viel. ich sage ihm, das gehe ihn und die sache nun definitiv nichts an. dies macht ihn stinksauer und wir schreien uns an, was sich gehoere und was nicht. dann ploetzlich sagt er, er wisse ja, dass ich nicht die polizeistation fotografiert habe. aber weil ich in der verbotenen zone fotografiert habe, muesse er diese daten aufnehmen, das sei nun geschehen und ich koenne nun gehen. weiter geht es an strassenverkaeufern vorbei. in dieser noblen gegend hat es auch ein nobles angebot, erdbeeren, frische importierte aepfel, birnen, kiwis, feigen, fruechte ohne ende. und dies ohne kuehlung in der prallen sonne bei ueber 30 grad lufttemperatur. dann zu einem feinen espresso mit doughnut, dann zum pizza hut, dann mit uebervollem magen realisiere ich, dass ich unterhalb der "hanging gardens" stehe. die hanging gardens ist eine auf einem ca. 30 meter hohen huegel gebaute gartenanlage. recht huebsch aber nicht sonderlich spektakulaer. das besondere sind buesche, welche durch regelmaessigen schnitt zu figuren geformt sind. das schoenste dort finde ich die aussicht ueber chowpatti beach, das meer und die hochhaeuser skyline. abends nach dem besuch bei denise lande ich im internet beim schach, den rest des polizeiaergers muessen die armen partner ausbaden, zum schluss bin ich eine stufe hoeher klassiert.

7.12.03
Bombay
die hauptstrasse bei unserem hotel kenne ich schon bestens, jeden kleinsten stand und die besitzer, die in der nacht jeweils vor ihrem stand auf aufgefalteten kartonkisten quer auf dem trottoir schlafen. aber ein lokal wo ich gerne esse oder fruehstueck einnehme gibt es nicht. so gibt es fuer indien sehr guten kaffee und dazu zwei toastschnitten mit konfituere zu schon fast schweizer preisen. denise geht es weiterhin konstant besser, mittags wird die infusion entfernt, sie darf wieder leicht verdaulich essen und trinken. wir sind gluecklich darob und zuversichtlich, dass heute der letzte tag im spital ist und bereiten uns auf die visaverlaengerung von morgen vor. dazwischen jassen wir und schauen fern. erlaubt sind auch einige schritte innerhalb des spitalareals. die terasse mit meersicht ist wirklich schoen. am nachmittag mache ich einen spaziergang zu einem muslimischen tomb. ueber einen mehreren hundert meter langen Steg, der bei Flut wohl durchs meer fuehrt, aber jetzt bei ebbe ueber trockenen grund steht. auf der linken seite auf dem stegs sind lauter geschaefte, welche essen, trinkwaren, spielzeuge, filme und sonst alles erdenkliche verkaufen. auf der rechten seite sind hunderte, groesstenteils verstuemmelte oder sonst schwerstbehinderte bettler und dazwischen muenzverkaeufer, so dass man das geld gut auf die paar hundert kaesseli verteilen kann. einige sitzen in gruppen zusammen und stoehnen so eine art betteljammergesang. auf dem rueckweg versuche ich einen zweiten anlauf um noch einige praesentierbarere karten halt selbst zu kreieren, mit den langsamen veralteten pc muss ich aber, trotz intesivem bemuehen und warten, kapitulieren.

8.12.03
Bombay
die nachtgerausche sind schon so vertraut, dass ich erfreulich gut schlafe. auf der waage die bilanz meines indienaufenthaltes, ich bin 5 kg leichter. langsam frage ich mich, ob wir nicht eher eine "schlemmerfahrt" durch italien machen sollten, als wieder aufs rad zu sitzen. ab 40 jahren sollte frau eigentlich jaehrlich 1 kg zulegen, damit die haut schoen gespannt bleibt. der arzt ist ganz zufrieden mit mir und dem austritt steht nichts im wege. bevor mich urs abholt, telefoniert er erneut in die schweizer botschaft, um unsere situation zu schildern, morgen laeuft das visa ab. die mitarbeiterin der botschaft erkundigt sich bei der auslaenderregistration in bombay nach unseren moeglichkeiten. wir sollen vor 13.00 dort eintreffen, unser anliegen wird als spezialfall behandelt, ohne gewaehr auf erfolg. der ganze austritt dauert, rechnungen bezahlen, arztbestaetigungen ausstellen und medikamente beziehen. einmal mehr bin ich erfreut, wie gut das spital organisiert ist. die endabrechnung betraegt fuer drei tage spitalaufenthalt, laboruntersuche, medikamente und arztkosten 330.00 sfr. und das in einem erstklassigen spital in indien. um 14.00 treffen wir bei der auslaenderregistration ein. mit viel glueck werden wir noch eingelassen, denn gesuche koennen nur vor 13.00 gestellt weden. erschoepft sitze ich im weichen sessel bis wir unser anliegen vorbringen koennen. wohlwollend werden wir behandelt, das gesuch kann aber erst morgen dem oberboss vorgelegt werden. bei der fahrt mit dem kleinen schwarz-gelben fiat 1100 taxi (in indien "pal") stelle ich wiederholt fest, wie schoen diese stadt ist. dem indischen essen habe ich den kampf angesagt. wir kaufen in teuren geschaeften internationalen food, heute gibt es penne. ich will bis zu unserer abfahrt nichts mehr riskieren.

9.12.03
Bombay
heute ist ein richtiger ruhetag. wir bereiten unser fruehstueck wieder einmal selbst im hotel zu, was immer etwas laenger dauert und ausgiebiger wird. waschen, sachen ordnen und einfach die zeit vertroedeln, wie schoen das ist! am nachmittag gehen wir um 14:00 aufs frro (foreign regional registration office). unsere zustaendige mitarbeiterin ist noch im mittag. 15:00, ihr big boss ist noch nicht im buero. 16:00, denise war krank, das geht in ordnung, aber ihnen ist es etwas anderes. 17:00, 80 dollar aermer haben wir die verlaengerung! ausdruecklicher hinweis des big boss, dass sei die allerletzte moegliche verlaengerung.

10.12.03
Bombay
feines fruehstueck im zimmer, vollkornbrot mit nutella und corn flakes und endlich wieder milchkaffee. wir erweitern heute den horizont von bombay und besuchen einen bekannten markt, um die lezten einkaeufe zu machen. die markthalle ist, ausser der strominstallation, im vergleich zum iran unspektakulaer. dafuer gibt es alles, was das herz an lebensmitteln begehrt. fuer die vorweihnachtszeit auf dem schiff kaufen wir kerzen und eine sterngirlande. es hat einige weihnachtsstaende. die zeit vergeht wie im flug und wir kehren todmuede fuer den verspaeteten mittagsschlaf ins hotel. bereits in der dunkelheit wagen wir es nochmals auf die gasse. in unserem quartier ist viel los und wir koennen kaum an einem stand oder geschaeft vorbeilaufen, ohne angesprochen zu werden. am abend wimmelt es von bettelnden kindern und drogenkonsumierende vermittler verbreiten zudem ein unsicheres gefuehl. seit wir die letzte visaverlaengerung erhalten haben, trage ich zum ersten mal seit der ganzen reise den pass in einer brusttasche.

11.12.03
Bombay
eigentlich haben wir nun alles erledigt. wir fahren noch zum letzten mal zum breach candy hospital um die laborresultate abzuholen. anschliessend schlendern und shoppen wir durch das teure quartier. in einem grossen einkaufskomplex finden wir saemtliche hightech elektronik, die ich bisher vergeblich gesucht habe. leider wird mir aber klar, dass ich ja gar nichts kaufen will. dafuer wird denise bei den kleidern fuendig. als trost kaufe ich walt disney's alladin auf cd. unser schiff ist puenktlich unterwegs und das ganze einstiegsprocedere sollte genau eine woche verzoegert stattfinden. es zeigt sich schon jetzt als erleichterung, dass wir fuer diese reise nicht allein sein werden. frachtschiffreisen ag weggis hat unsere mail adresse anderen 2 schweizern vermittelt, welche mit uns an bord sein werden. so brauchen wir nur noch die haelfte selbst zu organisieren und koennen uns ruhig auf die reise einstellen.

12.12.03
Bombay
wiederholung der aktivitaeten der letzten woche. morgen werden wir um 10.00 einschiffen. Unser neues schiff heisst ?contship innovator?. fuer interessierte hier einige details zum schiff und service: ?Alle Kabinen sind geräumig und verfügen über einen separaten Wohn- und Schlafraum. An Bord finden Sie ein Innen-Schwimmbad, Sauna, Fitnessraum, Video/TV-Raum, sowie einen Aufenthaltsraum. Die Kabinenreinigung erfolgt wöchentlich durch den Steward?. fuer unterhaltung ist also gesorgt. ich bin immer noch sehr muede und freue mich auf die kommenden 13 tage schiffsreise bis malta. heute abend treffen wir uns zum zum ersten mal mit steffi und andi treffen. fuer die fahrt zum ca. 60 km weit entfernten hafen haben wir ein kleinbus-taxi bestellt.
in den naechsten 14 tagen werden wir keinen kontakt via mail aufnehmen koennen.