13.11.03
Delhi - Chandigarh
einmal mehr, wie fast in allen hotels in indien, verfolgen wir die vielfaeltigen nachtgeraeusche. indische meditative musik mit trommeln, gesang und floeten aus tempelchen, bellende und heulende hunde, die chodernden inder und zu unserem mitleid und mitgefuehl die sich erbrechenden touristen. beim erwachen freut sich denise, dass sie gleich aufs wc kann und nicht leicht verstaopft auf den zug muss. die freude weicht schnell dem entsetzen, dass es sich um durchfall handelt. da der zug reserviert und bezahlt ist und die beschwerden die reise nicht verunmoeglichen, packen wir und gehen auf den zug. beim herausfahren sehen wir riesige slums, die in ihrem eigenen abfahl zu ertrinken drohen. am erbaermlichsten sind ihre WC geschaefte, auf freien landflaechen kauern dutzende von leuten und verrichten ihr geschaeft. wasser oder gar toilettenpapier oder sowas gibt es nicht. dass sie mit diesen ungewaschenen finger wieder essen, handeln und haende schuetteln graust uns. wie die koerperhygiene funktionieren koennte bleibt vollkommen unklar, wir sehen nirgends jemand sich waschen oder wasser, das fuer diesen zweck verwendet werden koennte. die szenerie wechselt uebergangslos. es scheint mindestens in dieser stadtrichtung keine industrie zu geben. es herrscht wieder landwirtschaft mit grossflaechigem zuckerrohranbau. in chandigar befindet sich der bahnhof ca. 10 km ausserhalb des stadtzentrums, wir nehmen desshalb eine motorickshaw um uns zum busbahnhof in sektor 14 fahren zu lassen. die ganze stadt wurde vom franzoesischen architekt corbusier entworfen und entstand von 1951-1965 in sektoren eingeteilt. die breiten und sinnvoll angeordneten strassen, die alleen und weitlaeufigen kreuzungen und plaetze schaffen ein ganz anderes raumgefuehl und ambiente in indien. dies zog wiederum viekle reiche inder an, welche nun wiederum der stadt einen modernen eindruck mit vielen technischen geschaeften und einrichtungen geben. am nachmittag besichtigen wir noch die hauptsaechlichste attraktion chandigarhs, den rock garden. ein ehemaliger indischer strasseningenieur hat dort aus steinen und altmaterialien kuenstliche landschaften und skulpturen erschaffen. das ganze ist enorm gross, es gibt richtige schluchten mit wasserfaellen, aber auch alle arten von tier und menschenskulpturen.

14.11.03
Chandigarh - Shimla
ein weiterer "verschissener" morgen beginnt. da ich keine reservekleider bei mir habe und unsere ganze reiseapotheke in shimla ist, entscheiden wir trotzdem abzureisen. ausgeruestet mit bananen fahren wir eine busstunde bis kalka. schon ausgangs chandigarh wird wiederholt sichtbar, wie ein stadtkonzept greift. in der stadt herrscht ein ruhiger, gemaessigter verkehr mit platz fuer alle fahrzeuge. es ist fuer mich sehr wichtig zu sehen, dass auch in indien viel moeglich ist. die stadt waechst sehr schnell, ist aber von der groesse her beschraenkt. nach dem letzten sektor ist das chaos wieder perfekt, inkl. kuehe und abfall. in kalka faehrt die schmalspurbahn nach shimla ab. der bahnhof ist klein und richtig englisch. waehrend ich auf einer bank liegend bis zur abfahrtszeit warte, durchwuehlt ein mann die abfalleimer und isst speisereste. in meinem zustand dreht sich mir fast der magen. urs bringt ihm auf meinen wunsch eine banane und 5 rupi. der erfolg ist gering. als ich im zug sitze wuehlt er vor dem fenster im naechsten abfalleimer. wir sitzen 1. klasse, einerseits um die bahn zu unterstuetzen, als auch das wc in gutem zustand ist. eine unglaubliche fahrt beginnt. in kehrkurfen, ueber bruecken und durch tunnels windet sich die bahn durch enge taeler in die hoehe. wir sitzen auf der falschen seite. urs ist damit beschaftigt mit dem fotoapparat ueberall zu sein, zum schluss sitzt er an der offenen tuere. leider ist das wetter bewoelkt und dunstig. ich bin sehr muede, besuche regelmaessig das klo und bin froh, als wir in shimla nach gut 5 std. ankommen. im miefigen hotel bestellen wir eine pizza, die ich euphorisch verschlinge. das resultat ist freinacht auf dem wc.

15.11.03
Shimla
da wir noch einige sachen erledigen muessen und aus ruecksicht auf den gesundheitszustand von denise, bleiben wir einen weiteren tag in shimla. ich gehe allein ein weiteres paeckli aufgeben. das finden eines schneiders, der das paeckli einnaeht, die zeit bis dies geschehen ist und das eigentliche aufgeben auf der post dauert drei stunden. wenigstens konnte ich in der zwischenzeit noch einzukaufen und kurz ins internet. es ist kalt geworden in shimla, am spaeten nachmittag gehen wir noch auf einen kurzen spaziergang an die sonne, erschoepft gibt es spaghetti von unserem kocher im zimmer. lange dikutieren wir ueber faelle aus der zeitung in deutschland und frankreich, wo gerichte im streit ueber rechte islamischer leute in westlichen staaten befinden muessen. wo ist die grenze der toleranz, wo das eigene kulturelle verstaendnis, wie waere es umgekehrt in islamischen laendern? obwohl wir nun durch unsere reise einen anderen bezug haben, faellt die antwort auf diese fragen schwer und ist nicht einfach mit ja oder nein erledigt, wir merken aber, dass unsere eigene kultur uns mehr bedeutet und dass falsche toleranz sicher genauso fehl am platz ist, wie die verweigerung einer auseinandersetzung.

16.11.03
Shimla -Chail
urs stellte fest, dass ich immer krank werde, wenn wir nicht velo fahren. also, nichts wie los. urs wechselt noch schnell das bremskabel und hat bereits eiskalte haende. es ist novemberstimmung, tiefer nebel und feucht. ein kleiner bub, der mit plastikschlaerpli und leichtem pullover am holz sammeln ist, macht uns erschreckend klar, was armut in den bergen heisst. nicht einmal die hotels kennen eine heizung, wie sieht es wohl in den behausungen der armen aus? mit meinen reduzierten kraeften geht es als erstes gleich auf ueber 2600 m, bei immer kaelteren temperaturen und beginnendem eisregen, bis zum ersten cay stop. meine haende sind trotz wollhandschuhen halb gefroren, verstaendlich, sinkt das thermometer doch bis auf 2 grad. nach einer weiteren anhoehe erreichen wir den eingang zum kufri naturpark. der weg ist gesaumt von gesattelten pferden, die auf reiterInnen, fuer einen ausflug in den park warten. in der zwischenzeit schneit es. bei der folgenden abfahrt mit zusaetzlich bissigem wind werden die haende gefuehlslos. wir retten uns in ein nobelhotel, irgendwo im niemandsland, zum mittagessen. der raum ist ungeheizt. wir stellen fest, dass der tee fuer 3 rupi gleich gut waermt wie fuer 25 rupi. bei der weiterfahrt denke ich, wie wunderschoene die landschaft bei sonnenschein waere. die schlechte strasse mit mehr wasserloecher als asphalt, braucht volle aufmerksamkeit, dafuer sind wir wieder praktisch alleine unterwegs. die tageshoechstgeschwindigkeit liegt bei 10 km/std. in chail leisten wir uns ein delux-zimmer mit tv, muessen uns aber mit der petflasche als "waermer" begnuegen, da es eisskalt ist und bleibt. der sound eines tempel begleitet uns in den schlaf.

17.11.03
Chail - Kumarhatti
beim erwachen morgens um 7.00 gilt der erste blick dem wetter draussen, ich sehe blauen himmel. um 8.00 als wir losfahren wollen, hagelt es. um halb neun koennen wir zwar bei nasser strasse, aber ohne regen losfahren. der himmel bleibt stark bewoelkt und es ist saukalt. nach wenigen kilometern hoert der asphalt, weiter geht es 25 km ungeteert runter, wir fahren 10-15 km/h um unsere raeder nicht zu zerstoeren. es hat wenig baumbestand, die steilen grashaenge schimmern nass schoen golden. schliesslich sind wir unterkuehlt unten am satluj fluss. ein mann, den wir nach dem weg fragen, laedt uns zum tee ein. von hier aus gibt es drei moegliche wege. uns empfiehlt er dermassen dringend den weg ueber solan, dass wir ihm glauben, nicht zuletzt weil das der naechste ort mit garantiert einem hotel ist, denise fuehlt sich auch heute alles andere als fit. tapfer und hundemuede kaempft sie sich hoch, um schliesslich wieder auf die hauptstrasse von shimla nach chandigar, bloss gut 50 km meist abwaerts von shimla, zu gelangen. in solan ist ihr scheinbar kein hotel gut genug, ohne auch nur eines naeher anzusehen faehrt sie an allen vorbei, in der hoffnung ausserhalb ein maerchenschloss zu finden, bloss da war gar nichts ausser einer steigung im wald. 18 km weiter, 300 hoehenmeter und eine stunde spaeter treffen wir zum sonnenuntergang in der naechsten ortschaft ein. zu unserem glueck gibt es dort ein staatliches resthouse, am schoensten platz aber leider auch miefend und kalt. zum essen begnuegen wir uns mit brot, tee und bananen, da uns die strassentoepfe mit den schmuddeligen leuten den appetit auf anderes vergehen laesst.

18.11.03
Kumarhati - Jamta
start bei sonnenschein, welche freude. unterwegs begegnet uns eine neue affenart, silbergrau, dunkles gesicht und langen schwanz. sie turnen wie akrobaten in den baumen, ein spannender anblick. es folgt ein wunderschoner velotag, der mich aber nur teilweise begeistern kann. infolge meiner anhaltenden verdauungsstoerung, kann ich das velofahren nicht mehr geniessen. meine stimmung schwankt von freude ueber die wunderschoene landschaft, bis zur groessten wut. wut darueber, dass ich nach der monatelangen reise bis nach indien, mich seit tagen im himalaya abquaele, anstelle am weissen sandstrand zu liegen. urs ist natuerlich in seinem element und kommt nicht aus dem schwaermen. er troestet mich mit der aussicht auf die lange schiffsreise. ist das ein vergleich! sarahan ein ort auf einer anhoehe mit schonstem ausblick waere einen laengeren halt wert. nach langer fahrt, die mir das gefuehl gibt, wir kommen nicht vom fleck erreichen wir jamata. wir werden zum "best view resort" geschickt, dass traumhaft liegt, aber unser budget sprengt, indische 1. klasse. wir werden in "hill view" vermittelt, dass uns bei der ersten anfrage aus anstand kein zimmer anbot, weil sie eh davon ausgingen, dass es unter unserem niveau ist. im ort gibt es keine andere wahl. da wir angekuendigt werden, wird aber vorsorglich "gebeselt", trotzdem bleibt es eine absteige. vier grosse spinnen, wir haben ja bereits einige erfahrung, besiedeln das klo. nachdem sie entfernt sind kommt die oberspinne aus dem wasserloch. uns verschlaegt es fast der atem, der koerper ist so gross wie von einer vogelspinne. wir ziehen ins nachbarzimmer. damit urs nicht wieder wanzenstiche fasst bereiten wir vorsorglich, wie in pakistan als regel, wieder die zeltblache auf dem bett aus. im restaurant haengt zur grossen freude ein grosses poster vom saentis im winter. wie kommt das wohl hierher?

19.11.03
Jamta - Paonte Sahib
alles, was wir gestern spaet am abend noch hochfuhren, koennen wir heute auf der anderen seite wieder runter. bloss ist die strasse dermassen loechrig, dass es gar keinen spass macht. so langsam fahren verlaengert die qual der verkrampften schultern und unterarme, ab all dem geschuettel. der groeste natuerliche see der region, renuka lake, ist zwar wunderschoen idyllisch gelegen, mit seinen 3 km x 200 m groesse aber doch eher ein groesserer tuempel. an seinem ufer ist ein ashram, wo wir einen cay trinken und die hunderten von riesigen fischen im see fuettern. die ruhe um diese zeit ist wunderbar, ein ort an dem auch ich mir eine woche meditieren vorstellen koennte. weiter geht es wieder mal ungeteert und wen wunderts, wieder dem satluj fluss entlang. ich denke immer noch, dass der tip vor zwei tagen wieder ueber solan zu fahren wohl nicht der beste unserer reise war. die gegend ist recht dicht bewohnt, viel landwirtschaft in der talsohle und herdenweise geissen, schafe, esel und maultiere sehen wir. bloss die versorgung scheint doch recht schlecht zu sein, in allen laeden gibt es dasselbe schmale sortiment, mehl, eier, kerzen und seife. kein essen ist auf der ganzen strecke erhaeltlich, getraenke schon sowieso nicht. zu allem unglueck stimmen auf der karte weder hoehen noch distanzen, die geplagte denise ist fast am verzweifeln. paonta sahib erreichen wir dann doch ueberraschend schnell, nachdem wir endlich auf eine besser geteerte strasse einmuendeten. wir haben den eindruck einer gepflegten recht modernen stadt. wir uebernachten im hpttc hotel nahe einem wunderschoenen alten hindutempel, in muffiger atmosphaere, auch wenn alles tip top sauber ist.

20.11. 03
Paonta -Sahib - Rishikesh
wieder fahren im fast flachland. das heisst, angenehme fahrradtemperaturen, die strassen sind recht bis sehr gut, die durchschnittsgeschwindigkeit hoeher und die tagesetappen laenger. aber auch mehr verkehr, mehr leute, viel mehr gehupe und viel weniger aussicht. dafuer mehr cayhaeuschen, essstaende, ortschaften, tempelchen, tiere. die groesste ortschaft auf dem weg ist heute dehra dun, eine stadt mit flugplatz, zug und busbahnhof. ein polizist weist uns den weg mitten durchs zentrum, eigentlich haetten wir ja eher die ringroad bevorzugt. wir sind aber voellig ausgeliefert, da die beschriftung ausschliesslich in urdu, buchstaben und woerter, ist. dafuer sehen wir auch hier ehemals wunderschoene, unterdessen zerfallende zeugen des britischen einflusses an gebaeuden. denise leidet neben der koerperlichen beeintraechtigung zunehmend auch psychisch unter dem anhaltenden unwohlsein. ein dorf, das wir hoch am berg sehen, glaubt sie, sei unser ziel und verzweifelt fast ab dieser idee, obwohl wir beide wissen, dass wir an den ganges fahren. zum glueck geht es rasch vorwaerts und bald wieder abwaerts und so rauschen wir in rishikesh durch traurigstes vorortspuff mit reperaturwerkstaenden, lastwagenstaenden, billigsten absteigen und verpflegungen, riesigen abfallbergen und kloaken, ein. im zentrum koennen wir in einem informationsbureau unsere hotels waehlen. 1. wahl ist das new bhandari swiss cottage. bis wir dort eintreffen ist es schon wieder am eindunkeln. fuer einen etwas hoeheren preis als sonst (350rs = 10SFr) beziehen wir ein sauberes, trockenes, sonniges, nicht miefendes zimmer mit einer riesigen sonnigen dachterasse. ein internet, ein restaurant mit verschiedensten speisen und eine german bakery decken alle unsere beduerftnisse ab. die lage ist sehr ruhig oberhalb der strasse, wir sitzen auf die terasse und geniessen die aussicht auf den ganges und das tempelleben hinunter. rishikesh liegt dort, wo der ganges den himalaya verlaesst. ringsum sind an die 2000 meter hohe berge und der ort ca 300 muem. der ort gilt als aeusserst heilig und viele pilgern hier hin. es hat dem entsprechend viele tempel und ashrams. dies zieht viele touristen an und fuer diese gibt es ein grosses, vielfaeltiges angebot an hotels und aktivitaeten.

21.11.03
Rishikesh
ich geniesse von herzen unsere fast nicht mehr indische oase im und ums hotel. auf der riesigen sonnenterasse koennen wir mit gipfeli fruehstuecken, in ruhe die angestaute schmutzige waesche waschen und den rest der kleider und taschen verlueften. am nachmittag gehe ich dann doch endlich medikamente fuer denise einkaufen, wir gehen vom verlauf der letzten tage davon aus, dass sie amoeben hat. am nachmittag gehe ich nochmals ins naheliegende ladenzentrum, ich suche sowas wie bioflorin als zusatzmedikation. da weder ich noch der verkaeufer genuegend englisch koennen und ihm ein solches praeparat unbekannt scheint, muss ich trotz einer viertelstunde erklaerungsversuchen aufgeben. mit dem fax, um die letzten dokumente fuer die frachtschifffahrt zu uebermitteln, habe ich auch so meine muehe. der impfausweis passt in keinen fax, der fax ist sauteuer, also suche ich ein internet mit scanner. nach ca. 2 km finde ich dies, aber die entsprechende station ist besetzt. der buechertausch finde ich auch nicht fair, also gehe ich ins kaffee, wo ich zwei deutsche frauen aus unserem hotel treffe, was die wartezeit angenehm verkuerzt. abends bestellt denise ein sondermenu ohne kaese und gewuerzen etc. da dies nicht (natuerlich) klappt, nehme ich nach den hervorragenden momo noch genauso leckere penne.

22.11.03
Rishikesh
meine gesundheitlichen probleme, vorwiegend anhaltende uebelkeit, stuerzen mich in ein tiefes loch. es ist bereits meine vierte erkrankung auf dieser reise und ich habe mein persoenliches ziel, indien unbeschadet zu verlassen, nicht erreicht. trotz aller vorsichtsmassnahmen hat es mich wieder erwischt. am liebsten wuerde ich nur noch im bett liegen. trotzdem raffe ich mich auf, da ich meinen zustand schlecht aushalte. im schneckentempo machen wir nach dem fruehstueck einen spaziergang in richtung ganges. der schmale weg ist gesaumt von kleinen staenden mit allen heiligen gegenstaenden der hinduistischen religion und souvenirs aller art der vielen gottheiten. ueberall treffen wir auf pilger, die sich zwischen tempelchen und der strasse zum schlafen einrichten. zwei grosse haengebruecken fuer fussgaenger, kuehe und affen (inkl. motorradfahrer!) fuehren ueber den ganges. flussaufwaerts suchen wir uns einen ruheplatz. zur grossen freude ist das flussbett ein wunderschoener sandstrand. einige touristen haben sich schon eingefunden. wir beobachen rafts und junge die sich in bewegungstrainings am strand ueben. die atmoephaere tut meiner psyche gut. zurueck im ort vertrauen wir uns einem ayurvedischen arzt an. trotz vielen wiederspruechen kaufe ich ein praeparat, das mich wieder auf die beine bringen soll. es deckt fast alle beschwerden ab, was fuer unser medizinisches verstaendnis schwierig zu erklaeren ist. eigentlich wollte ich eine psychische unterstuetzung. am abend haut es mich fast aus den socken, als ich die "dreckkugeln" einnehmen will. sie sehen nicht nur so aus, sondern riechen auch noch so. mit grosser ueberwindung und positivem denken schaffe ich es, das praeparat einzunehmen.