11.9.03
20 km vor Bardsir - Kerman
eine wunderschöne vollmondnacht geht zu ende. der mondschein erlaubt uns wieder um 05.45 aufzustehen. seit tagen fahren wir wieder ostwärts und die tage werden zwar dem herbst entsprechend kürzer, für uns aber fast nur abends. die sonne geht 6.00 auf und bereits 19.00 wieder unter. um 07.15 geht es schon zügig aus dem hochtal hinaus bis nach bardsir, einer angenehmen kleinstadt . wir sehen in dieser gegend vermehrt häuser in der traditionnellen bauweise, mit runden kuppeln aus lehmgemisch. sie passen wunderschön in die landschaft. viele sind leider verlassen und am verwittern. es entstehen langweilige bachsteinbauten. nach einem sanften aufstieg auf den nächsten pass (2250 müm), folgt eine lange abfahrt bis nach kerman auf ca. 1700 müm. die strasse ist seit gestern einspurig und schmal, so dass wir gelegentlich beim kreuzen von brummis freiwillig und unfreiwillig auf den schotter ausweichen. freundliche lastwagenfahrer bieten uns die mitfahrgelegenheit an. nach einer langen industriezone erreichen wir in der siestazeit das zentrum. diese tageszeit ist für das einfahren in grössere städte ideal, da es sehr wenig verkehr hat. im zentrum finden wir ein ideales guest house (omid) für 8 sfr. anstelle einer ohrenbetäubenden klimaanlage, die hier oft standart ist, haben wir einen gemütlichen venti. gegen abend machen wir einen stadtrundgang und essen als erstes eine art berliner in ringform, einfach fantastisch . nach zwei stück rebbeliert mein magen vom vielen fett. in der dunkelheit erstrahlt die stadt durch vielfältigste, verspielte lichtobjekte und reklamen und macht einen sehr modernen eindruck. die kreisel sind imposant gestaltet und bis dreispurig führen die strassen ins zentrum. die menschen verhalten sich grossstdtmässig zurückhaltend, was wir sehr schätzen.

12.9.03
Kerman
zum frühstück im innenhof finden wir so gutes brot wie noch nie im iran. nebst ordnen unserer sachen besichtigen wir am vormittag weitere moscheen und den basar im älteren teil der stadt. nebst diesen bekannten sehenswürdigkeiten bietet die stadt laufend einblicke auf alte lehmhäuser mit kuppeldächern, schöne alte parkanlagen mit grossen bäumen, neu gestaltete kreisel und grünflächen mit blumen und kunstwerken wie hirschen, rehen, schwänen, künstlichen palmen,... die atmosphäre ist sehr angenehm, die stadt zum durchschlendern wie geschaffen. im basar ist ein fantastisches altes bad als museum mit wachsfiguren zu sehen. zum ersten mal erhält denise im iran mit dem studentenausweis eine reduktion von 50%. ebenfalls im basar essen wir in einem alten, sehr schönen teehaus mit restaurant herrliches auberginenpüree, für die an- und abschliessende wasserpfeiffe sind wir leider etwas zu spät. den nachmittag verbringen wir einmal mehr im hotel und vor dem pc. im iran heissen die internet stationen "cafenet", obwohl es dort keine getränke ausser selten mal wasser gibt. am abend gibts nochmals kurze stadtbesichtigung und die beste pizza irans, serviert mit mayonnaise und ketchup.


Restaurant Teahouse Vakil Bazar Kerman


13.9.03
Kerman - Passhöhe 120 km vor Bam
wir machen uns gemütlich startklar. urs macht den velo-check und ich suche die post auf, da wir schon wieder genug für ein packet eingekauft haben. wiederholt erlebe ich die willkür einer einzelnen person im land. der postbeamte sortiert die gegenstände nach kriterien für den versand oder nicht. zwei grosse glasobjekte und tabak für die wasserpfeiffe, den wir engros gekauft haben, sollen zurück bleiben. eine freundliche iranerin erklärt mir, dass der postbeamte entscheiden kann, was er verschicken will oder nicht. ziemlich hässig packe ich alles wieder zusammen (ca. 3 kg), um es im nächsten grösseren ort bam wieder zu versuchen. er freundliche hotelmanager weist uns den weg aus der stadt. nach 35 km sind wir in Mahan und bestaunen das imposante bauwerk des Aramgah-e Sha Ne'matollah Vali mausoleum und den 5 km ausserhalb liegende Bagh-e Shahzade oasengarten mit palast, den wir im ganzen land schon auf grossen werbebildern gesehen haben. alle öffentlichen gebäude, hotels und läden machen fleissig werbung für das land. die aufnahmen der plackate und photos sind im vergleich mit den bereits bereisten ländern erstklassig. die irani sind sehr stolz auf ihr land. so sind wir etwas entäuscht, als anstelle von klarem wasser, eine unansehliche braune brühe, über die riesigen treppenbecken vom palast durch den garten fliesst. ob es wohl am vorabend in den bergen ein gewitter gab? rechts und links der ortschaft liegen zwei viertausender. wir bezahlen nur einen eintrtt, da wir die überrissenen preise nicht ganz akzeptieren wollen und wechseln uns mit der besichtigung von vereinzelten sehenswürdigkeiten ab. als ich mich zum warten im schatten des eingangs hinsetze, winkt mich der mann der die billette verkauft hinein. die praxis scheint ihm auch nicht recht zu sein. so machen wir den rundgang gemeinsam. am ausgang treffen wir auf eine slovenische familie, marjeta und robert (www.humaniuspehi.com/trip) mit drei kindern, die mit einem camper nach indien unterwegs sind. wir vereinbaren spontan gemeinsam ca. 40 km nach dem garten zu campieren. wir fahren nach der mittagspause vor ihnen los und radeln wieder einmal bei schlechten windverhältnissen, zermürbend langsam ansteigend, auf 2460 müm. die slovenen erreichen praktisch mit uns die höhe und suchen anchliessend einen geeigneten platz. wir werden zum essen eingeladen und können zur grossen freude eine open-air dusche nehmen. es wird für uns ein äusserst erfreulicher abend mit guten gesprächen.

14.9.03
Passhöhe 120 km vor Bam - Bam
ein günstiger wind lässt uns sogar schneller als üblich zur abfahrt bereit sein, abfahrt auch im sinne von bergabfahrt. die nächsten 100 km geht es 1000 m meist leicht bergab. unterstützt vom wind treten wir im grössten gang so schnell wir können. in drei stunden sind die hundert km erledigt. das ist auch gut so, weil die wüstenlandschaft hier schon sehr weit ist. so alle 20 km hat man wieder andere sicht auf schöne berge oder aus lehm gebaute oasendörfer oder höfe in der ferne. für die restlichen 25 km bis ins akhabi guest house benötigen wir eine weitere stunde. so sind wir kurz nach dem mittag bereits geduscht und halten siesta im klimatisierten raum, denn bam ist furchtbar heiss. bam ist eine oasenstadt mitten in einer steinwüste. gut 10 km entlang des wassers hat es riesige dattelpalmen plantagen. sämtliche datteln die wir bisher im iran gesehen haben, kommen von hier. dass ein autofahrer eingangs ort anhält und uns mit datteln begrüsst, passt schön ins bild. der kurze rundgang gegen abend zeigt uns wieder viel abfall in den strassengräben und baustellen. bloss die hauptachse ist etwas gepflegter und dicht gedrängt mit händlern und handwerkern. die leute sind überwiegend sehr angenehm, es hat aber auch einige komische, unverständliche. als höhepunkt wirft uns ein mann ein glas vor die füsse. aus den scherben rettet sich eine kleinere schlange in den strassengraben. wieder im hotel treffen wir nebst den slowenen vom vorabend einen italiener, der mit dem motorrad unterwegs ist (www.zmovie.net) und vier dänen, die alte rettungswagen aus dänemark nach laos fahren und dort die lokalen helfer in der nutzung der modernen rettungssysteme einführen werden (www.teamlaos.com). wir werden von ihnen spontan zu pasta eingeladen. es wird ein langer gemütlicher abend, wo vor allem auch der hotelmanager sich als unterhalter präsentiert.

15.9.03
Bam
heute machen wir einmal einen richtigen ruhetag. vor dem zimmer ist eine typische iranische holzliege, auf der wir uns einrichten. die dänen, der italiener und die slovenen brechen langsam auf. ich geniesse es, sie zu beobachten und einfach relaxt sitzen zu bleiben. wir lesen, waschen, planen die nächsten tage und schreiben den botschaftern im iran und in packistan unsere reiseroute und den zeitplan. wir befinden uns eingangs beluchistan, der berüchtigsten gegend des drogenhandels im landesdreieck afghanistan, iran und pakistan. wir wollen keine risiken eingehen. akbar der hotelmanager studiert mit uns die strassenkarte und zeigt uns polizeistationen und ortschaften auf, wo wir geschützt campieren können. wir verlassen das guest house nur für den einkauf an unserer strasse. am gemüsestand wird urs zu einer schachpartie eingeladen und ich lasse ihn zurück. er kommt später mit ca. 2 kg frischen datteln zurück, die er erhalten hat, nachdem er alle im schach geschlagen hat. am abend sitzen wir zu zwölft im innenhof und essen gemeinsam znacht. vier japanerinnen die wir in kerman getroffen haben, kochen spontan für alle gäste. wir sind uns alle einig, im iran ist jedes selbstgemachte essen besser als im restaurant.

16.9.03
Bam
morgens besuchen wir die einzige sehenswürdigeit, die alte stadt arg-e bam. die stadt war von einer mauer umgeben. auf dem hügel im innern, stehen weitere verschachtelte befestigungen. hier lebten mal ca 10000 leute. nach dem die stadt von afghanen im 18.jh. geplündert wurde, blieb sie unbewohnt und verfiel langsam. verfallen heisst bei diesen lehmbauten eher zerfliessen. einige gebäude und auch der grösste teil der mauern wurde restauriert. die besichtigung ist abenteuerhaft und äusserst faszinierend. an die drei stunden entdecken wir verborgene winkel, halten ausschau von zinnen, besichtigen palast, karavanserei und den hauptturm. in einer teestube kommen wir auch wieder einmal zur von denise lang ersehnten wasserpfeiffe. nachmittags gibts einkäufe, vorbereitung der weiterreise und wieder gemeinsames abendessen und viel zu schwatzen, heute vor allem mit zwei französinnen, mutter und tochter, auf der reise durch russland, iran und der türkei.

17.9.03
Bam
schon fast wie ein morgenritual jammert das hausbüsi und begrüsst uns der exotische gesang eines vogels. nach dem broteinkauf wartet urs 15 minuten vor dem haustor, bis der "nachtschlufi" vom klingeln wach wird und öffnet. bald danach sind wir wieder im zentrum um geld zu wechseln. geldwechseln ist nicht auf jeder bank und schon gar nicht in jeder filiale möglich. die angaben im "lonely planet" sind diesbezüglich wegen den raschen änderungen nicht mehr aktuell. als nächste grosse aufgabe probiere ich mein glück auf der post, während denise sich ins internet mit den langsamen und immer wieder unterbrochenen verbindungen abmüht. zuerst stehe ich an zwei falschen schaltern an, dann erfahre ich, dass man hier, anders als im rest irans, die schachtel selber besorgen muss. also raus und eine schachtel organisieren. was ich finde war mal eine schachtel passender grösse, mit viel gedult, zeit und klebeband scheint sie mir wieder fit für die lange reise. also wieder in die dattelschachtelschlange und beobachten, wie jedes packet gemächlich verschlossen und verklebt wird. endlich, nach einer stunde kann ich unser päckli zur begutachtung aus den fingern geben. zettel um zettel ausfüllen, fragen beantworten und vor allem jedesmal wieder warten ist angesagt. schlussendlich als es ums verschliessen geht merken sie, dass glas ja zerbrechlich ist. ich habe nach den erfahrungen von denise noch mehr polstermater.ial dabei. mit der versicherung dass wir die verantwortung übernehmen, kann ich nach gut zwei stunden alles neu gepackt abgeben, hurra. wir essen ein letztes mal in bam zwei hamburger sandwich mit zwei cola für sfr 1.20 fahren nach weiterem nervigen cafenet besuch für 80 rp mit dem taxi zurück. packen und den letzten abend in dieser oase geniessen sind noch angesagt.

Amir Kabir beim Frühstück


18.9.03
Bam - Kahurak
um 5.15 ist tagwach. das büsi erhält sein letztes butterpapierchen zum ablecken. akbar der chef wünscht uns noch gute fahrt. wir durqueren in den nächsten tagen die wüste baluchistans (ca. 1000 km), die grenzüberschreitend bis nach quetta in pakistan führt. für interessierte radfahrer machen wir nähere angaben zu wasserstellen, üebernachtungsmöglichkeiten und zur sicherheit. die ersten 60 km sind noch relativ dicht besiedelt und voll dattelpalmenkulturen. in fahraj, dem letzten ort vor der unbewohnten wüste, essen wir noch ein sandwich. die landschaft wird trocken und öde und zum ersten mal topfeben. ein leichter rückenwind bläst uns ca. 500 höhenmeter hinunter und es wird immer heisser. am mittag haben wir die geplante strecke bis shur gaz bereits erreicht. beim polizeiposten werden wir freundlich begrüsst. bei über 40 grad liegen wir wie tote fliegen im schatten. da die windverhältnisse immer noch gut sind, entscheiden wir uns noch 47 km bis zur nächsten polizeistation zu fahren und füllen die wasserreserven auf. bis kahurak bläst der wind von allen seiten und die strasse wird hügeliger und vor allem unerklärlich kurvig, wo es ebensogut geradeaus gehen könnte. es hat den ganzen tag sehr wenig verkehr und wir geniessen die ruhe und das abendlicht. vor unserem zielort hat es noch eine open-air mosche, und demzufolge auch wasser. in kahurak fragen wir die polizeiwache, ob wir innerhalb der anlage das zelt aufschlagen dürfen. es folgt ein langes prozedere. der rangoberste wird gerufen. er will als erstes die pässe sehen und blättert unermüdlich darin. ich werde langsam skeptisch und ungeduldig. in der zwischenzeit sind etwa zehn soldaten eingetroffen und die pässe wandern von einem zum andern. als ich den pass zurückfordere wird er noch dringend zum telefonieren für die schlafgenehmigung benötigt. wir werden zum brunnen auf der andern strassenseite geschickt, wo wir uns erfrischen und den wassersack zum waschen füllen können. nach 10 min wird klar, was ich schon von anfang an geahnt habe, in der polizeianlage können wir nicht schlafen. ich fordere unsere pässe zurück. der chef weist uns auf einen platz, unmittelbar vor der polizeistation an der strasse, unvorstellbar als schlafplatz. wir seien dort am besten bewacht. es wird noch von einem restaurant, das ca. 400 m entfernt liegt, gesprochen. man sieht von der ferne bäume. kurzerhand bestimme ich, polizeist oder restaurant. als sich nichts ändert fahren wir davon und lassen den entsetzten chef zurück. als wir beim restaurant, das dummeweise leer steht, angelangen, erreichen uns zwei polizisten mit dem motorrad. sie haben den auftrag uns an einen sicheren platz zu weisen. es gibt keine diskussion. wir geben uns geschlagen und stellen das zelt auf der terasse auf. ein alter mann, der auf seiner matte vor dem restaurant liegt, wird unser wächter. später besucht uns noch der chef, fragt ob der platz gut sei und nimmt noch unsere visadaten auf. um 20 uhr liegen wir schweissnass im bett. der steinboden der terasse ist wie eine wärmeplatte. die polizei dreht ihre runden. wir sind super bewacht.

Polizeistation

19.9.03
Kahurak - Nosrad Abad
der schweiss rinnt wie in der sauna, ich sitze des öftern auf, um etwas abzukühlen. denise bemerkt richtigerweise, im zelt liege es sich wie auf dem stein im hamam. wir geniessen jeden kühlenden lufthauch, der zu verspüren ist. nach sehr langer zeit schlafen wir doch endlich ein, bis ein richtiger windstoss uns fast das zelt kehrt. also wieder auf, die beiden velos als verankerung auf den glatten terassenboden legen und so gut als möglich das zelt im dunkeln daran befestigen. der wind ist wie ein föhn, trocken und sehr heiss, im zelt geht das grosse schwitzen aufs neue los. wie gerädert packen wir morgens unser chaos und lassen zelt und schlafunterlage von unserem schweiss trocknen. als erster besucht uns der commandante und fragt nach, wie es uns geht.

Polizei
wir verabschieden uns später bei der polizeistation und füllen unsere 5 1,5l petflaschen und die beiden bidon mit wasser, los gehts so erst um 7.30. die strasse steigt erst gemächlich, dann immer steiler durch kahle, rot, gelb, grün, weiss und schwarze hügel und längst ausgetrocknete bachläufe. völlig überraschend kommt uns ein radfahrer entgegen. es ist ein japaner, der von nepal herkommend nach syrien fahren will. kurz darauf, nach 30 km, hat es wieder ein parkplatz mit "mosque"

Mosque Open Air


wir sind froh um das wasser, da wir bereits fünf liter getrunken haben und uns durstig fühlen. weiter gehts bis fast auf gurnigelhöhe, gestartet sind wir auch auf der höhe von bern, bloss war es dort mit 38 grad zum starten etwas wärmer. eine plizeipatroulie hält mich an, bunt und uneinheitlich gekleidet und bewaffnet weiss ich nie, ob sie nun echt sind oder nicht. wir treffen sie in der abfahrt vor nosrad abad auf dem polizeiposten wieder, scheinen diesmal echte gewesen zu sein. ausgangs ort hat es ein restaurant, wir nehmen dort reis mit huhn zum essen. ein eingemauerter innenhof, toilette und dusche unterstützen die idee, uns heute etwas zu erholen. es ist herrlich, so unerwartet frisch geduscht und mit frisch gewaschenen kleidern einfach zeit zu haben.

Wüste vor der Grenze

20.9.03
Nosrad Abad - Zahedan
bei leichtem gegenwind fahren wir los. zu meiner grossen freude sehen wir ausgangs ort eine herde von 12 kamelen und später weitere. seit wir vor zwei tagen das strassenschild "achtung kamele" gesehen haben, begegneten uns nur zwei skelette. ich dachte mir, sie seien ausgestorben! der iran ist übrigens für tierliebhaber sehr langweilig. ausser einigen vogelarten und insekten sahen wir einfach nichts, obwohl wir uns ausserhalb der städte viel in der natur aufgehalten haben.
ie strasse führt ca. 400 höhenmeter über einen pass. 30 km nach nosrad abad hat es wieder eine moschee. beim polizeiposten in tal siyah füllen wir wasser nach. nach weiteren 20 km machen wir bei der nächsten moschee mittagsrast. zur erfrischung erhalten wir eine halbe melone. wir sind sehr erfreut über das verhalten der baluchis. sie sind freundlich distanziert. nach einem weiteren kleinen pass erreichen wir zahedan. ein völlig neues bild im iran. die baluchis tragen ihr "pijama", in den farben weiss, grau, allen brauntönen bis hellblau und verschiedenste kopfbedeckungen. es herrscht auch ein asiatisches bild auf der strasse, hühner werden angeboten, uhren und schuhe geflickt und verschiedenste waren auf fahrenden objekten angeboten. wir fühlen uns wohl und sicher in dieser so anderen stadt. das hotel momtazhirmand im bazar hält nicht was es verspricht. frauendusche und wc sind nicht nur schmutzig, sondern in einem desolaten zustand. wir essen hoffentlich zum letzten mal kebab. einmal mehr können wir uns für eine andere bestellung nicht verständigen.

Kamel vor der Grenze