Freiwind Urs



Die Idee auf dem Landweg nach Indien zu reisen ist nicht ganz neu, ich habe sie seit über zwanzig Jahren, andere hatten sie schon Generationen früher. Aber sie ist ungebrochen faszinierend. Für mich, wo ich, seit ich ein Fahrrad besitze, schon immer meine Grenzen auf dem Fahrrad suchte, ist klar, dass ich nicht per Kamel oder Esel reisen würde.
Meinen „Harley-tramp-mein-Sohn“, genannt „Gimmli“, traf ich per Zufall an der Velobörse. Er schaute mich herausfordernd an, „willst du mit mir nach Indien?“ Ein Moongoose in meiner Grösse, klar liess ich diese Chancenicht entgehen.
Die Zeit war noch nicht reif um nach Indien aufzubrechen, doch lernten wir uns in den Pyrenäen in Irland und dann vor allem in Südamerika kennen und schätzen. Und heute nun sind wir tatsächlich auf der grossen Reise.

Danke allen lieben Leuten welche meine Arbeit zu Ende führen, welche meine Geschäfte zuhause erledigen, welche unsere Ausrüstung gebastelt haben, welche mir in der Vorbereitung so geholfen haben.